Coaching und Therapie | Mental Guard

Coaching und Therapie


Ja, es gibt eine „Grauzone“ zwischen Coaching und Therapie. Aus diesem Grund bin ich zusätzlich zum Business Coach DVNLP auch Heilpraktikerin für Psychotherapie. Das interdisziplinäre Wissen beider Sparten ermöglicht mir flexible Einsätze auf den unterschiedlichen Gebieten. Zu meinen Schwerpunkten auf der Therapieseite gehören unter anderem auch psychosomatische Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen.

Coaching:
Der Coachee ist im allgemeinen gesund und hat noch keine Beschwerden mit Krankheitswert (!) im medizinischen Sinn. Das heisst, dass die Symptome, z.B. Burnout, sein Leben noch nicht in erheblichem Maße beeinträchtigen. Er ist arbeitsfähig, medizinisch nicht behandlungsbedürftig, sozial integriert, nicht suizidgefährdet, nicht tablettensüchtig…! Er erlebt „nur den ganz normalen Wahnsinn“ in Beruf und/oder Familie.

Psychosomatik / Therapie:
Sobald mein Klient ein körperliches Symptom – Kopfschmerz, Magen, Blutdruck…, erwähnt, kläre ich umgehend, ob die Beschwerden medizinisch untersucht sind. Wenn nicht, bestehe ich auf einen ärztlichen Befund! Wenn mir dann der Befund und die Anweisung zur Psychotherapie vorliegen, darf ich mit dem Klienten arbeiten und ihn therapieren.

Stichwort Persönlichkeitsstörung:
Ca. 11% (!) der Bevölkerung leiden an einer oder mehreren Persönlichkeitsstörungen, deren Symptome von anderen Befindlichkeiten verdeckt werden können und dann schwierig zu erkennen sind. Wenn wir also das eine oder andere Mal an unvermutete Grenzen im Coaching stossen, muss das nicht unbedingt mit uns und unserer Arbeit zu tun haben. Unter Umständen sitzt uns eine Persönlichkeitsstörung gegenüber, der wir als Coach nicht helfen können. In diesem Zusammenhang finde ich die regelmässige Supervision für Coaches und Therapeuten auch im Sinne ihrer eigenen Gesundheit für unverzichtbar.

Wie erkenne ich als Coach / Therapeut die „Spitze des Eisbergs“?
Lebenserfahrung, Berufserfahrung, Intuition, beunruhigende Schilderungen körperlicher und mentaler Befindlichkeiten, irritierendes feedback im Coaching… Und wenn, dann sollte der „Eisberg“ so schnell wie möglich umschifft werden (verweisen an Fachärzte, spezialisierte Kliniken etc.), um dem Coachee und dem Coach die Kollision – sprich das absehbar frustrierende Erlebnis – zu ersparen.

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